Das Gallus Experiment, 11. bis 30. Juni 2019

St.Gallen. Im Rahmen des «Gallus Experiment» hat Matthias Wenk seine Sachen gepackt und versucht, 20 Tage alleine im Wald zu leben.

Brieftauben

„Gallus“ hat auf dieser Webseite jeden Abend in einem Blog über sein Leben im Wald berichtet. Allerdings verzichtete er ganz bewusst auf moderne Kommunikationsmittel. Damit der handschriftliche Blog-Eintrag von „Gallus“ aber auch wirklich auf der Webseite erscheinen konnte, braucht er menschliche „Brieftauben“.

Photo by dadalan real on Unsplash

In Kürze wurde für jeden Tag eine Brieftaube gefunden!
Über diesen Link haben sich die „menschlichen“ Brieftauben angemeldet.

Was war die Aufgabe einer menschlichen „Brieftaube“?
Die Brieftauben haben sich für ihren Einsatz das Zeitfenster von 18 Uhr bis 20 Uhr reserviert. Sie nahmen am Vormittag ihres Einsatztages mit der jeweiligen Kontaktperson des Teams der Cityseelsorge Kontakt auf, um abzuklären, ob „Gallus“ etwas mit in den Wald gebracht werden muss oder nicht. Wenn Ja, dann wurden die Post und die Nahrungsmittel, die „Gallus“ im Wald benötigt, um 18 Uhr am vereinbarten Ort (in den meisten Fällen im Domzentrum) abgeholt. Dann machten sich die Brieftauben auf den Weg zu „Gallus“ und brachten ihm das Paket. Wenn sie wollten, konnten sie um 19 Uhr an der Meditation an seinem Waldplatz teilnehmen. Er gab ihnen danach den handschriftlichen Text für den Blog mit auf den Heimweg. Zurück in der Zivilisation mussen sie dann nur noch den handschriftlichen Blog mit ihrem Smartphone abfotografieren und der Kontaktperson zusenden. Und schon war die Mission als menschliche „Brieftaube“ erfüllt.

Danke vielmals für das Engagement aller, die als Brieftaube im Einsatz waren!!!